Emarsys + anybill

Omnichannel Customer Engagement Platform von SAP: Kundendaten, KI-Personalisierung und Kampagnen über E-Mail, App, SMS und Web.
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Emarsys ist eine Omnichannel Customer Engagement Platform, im Jahr 2000 in Wien gegründet und seit 2020 Teil von SAP, wo sie als SAP Emarsys Customer Engagement zum Customer-Experience-Portfolio gehört. Marketingteams steuern damit personalisierte Kampagnen über E-Mail, Mobile, SMS, Social, Web und Commerce-Kanäle hinweg. Die Plattform führt Kundendaten aus verschiedenen Quellen über eine offene Architektur und APIs zusammen und arbeitet mit KI-gestützter Automatisierung, Segmentierung und Analytics. Dazu kommen branchenspezifische Strategien und vorgefertigte Automatisierungsprogramme, ausgelegt vor allem auf Retail, E-Commerce und Consumer-Marken. Genutzt wird Emarsys weltweit von Konzernen ebenso wie von Mid-Market-Marken.

Zusammenarbeit mit anybill

Emarsys steuert die Ansprache, anybill setzt am Kaufbeleg an. Händler, die ihre Kampagnen über Emarsys fahren, können den digitalen Beleg als zusätzlichen Kanal nach dem Kauf ergänzen. Emarsys bleibt die Engagement-Plattform, anybill bleibt der Dienst für den digitalen Kassenbon. Eine zertifizierte Live-Schnittstelle wird dabei nicht behauptet.

Der Anschlusspunkt ist die Datenschicht. Emarsys lebt davon, Kundendaten aus verschiedenen Quellen zu einem einheitlichen Bild zusammenzuführen, und genau dort fehlt im stationären Handel meistens der Kauf selbst. anybill kann First-Party-Daten aus dem Ladenkauf liefern, die neben Öffnungen, Klicks und Onlinebestellungen stehen. Segmentierung, Journeys und Kampagnenlogik bleiben Emarsys-Seite.

Für wen das relevant ist

Relevant ist die Kombination für Retail- und Consumer-Marken, die Emarsys für Lifecycle-Kampagnen nutzen und zugleich Filialen betreiben. Wer online sauber personalisiert, über den stationären Kauf aber wenig weiß, schließt mit dem digitalen Beleg die größere der beiden Lücken.

Angesprochen sind ebenso Teams, die Omnichannel nicht nur als Kanalvielfalt verstehen, sondern als eine Sicht auf die Kundin über alle Berührungspunkte hinweg. Die Zielgruppe bleibt der Handel mit Fläche, nicht der reine Onlineshop, bei dem die Kaufdaten ohnehin im System liegen.

Nutzen im stationären Handel

Im Laden senkt der digitale Beleg den Papierverbrauch an der Kasse und macht den Kauf auswertbar, statt ihn auf Thermopapier enden zu lassen. Für Emarsys-Kampagnen heißt das konkretere Segmente: Was jemand tatsächlich in der Filiale gekauft hat, kann in Journeys, Empfehlungen und Reaktivierung einfließen. Am Point of Sale entsteht zugleich ein Opt-in-Touchpoint, DSGVO-konform und ohne die Marketingplattform zu ersetzen.