Lufthansa Industry Solutions ist der IT-Dienstleister des Lufthansa Konzerns und deckt als IT-Beratung und Systemintegrator das gesamte Spektrum der IT-Dienstleistungen ab, von der Digitalisierungsstrategie über Cloud, SaaS und Data Analytics bis zum Betrieb. Hauptsitz ist Norderstedt bei Hamburg, dazu kommen Standorte in Berlin, Hamburg, Köln, München, Oldenburg, Raunheim, Stuttgart, Wetzlar und Wolfsburg sowie in Tirana, Bern und Miami. Die Kunden reichen vom Mittelständler bis zum DAX-Konzern und kommen aus Luftfahrt, Logistik und Transport, Industrie, Automotive, Media, Tourismus, Energie, Healthcare und Handel. Strategische Partnerschaften bestehen unter anderem mit Microsoft, SAP, Salesforce und AWS. Das Unternehmen ist nach ISO 27001, ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert und trägt das TISAX Label. Für den Handel gibt es eine eigene Retail-Einheit mit Lösungen für generative KI, den Digital Twin der Filiale, das KI-Empfehlungssystem Shape, intelligente Prozessautomatisierung und IT-Security.
LHIND baut und betreibt die IT-Landschaft hinter dem Handel, anybill setzt am Kassenbon an. In Retail-Projekten kann der digitale Beleg als zusätzlicher Baustein nach dem Kauf mitgedacht werden, ohne dass LHIND zum Kassenhersteller wird oder anybill Beratungsleistung ersetzt. Eine zertifizierte Live-Schnittstelle wird dabei nicht behauptet.
Interessant ist die Kombination vor allem dort, wo LHIND Daten zusammenführt. Die Retail-Einheit arbeitet an genau dem Problem, dass Bestands-, Verkaufs- und Kundendaten in getrennten Systemen liegen und in Echtzeit konsolidiert werden müssen. anybill liefert dazu First-Party-Daten aus dem stationären Kauf, die in eine solche Architektur einfließen können, etwa als Grundlage für Empfehlungssysteme oder Auswertungen auf Filialebene.
Relevant ist das für Handelsunternehmen, die ohnehin ein größeres Digitalisierungsvorhaben mit einem Beratungshaus fahren: Omnichannel-Projekte, Konsolidierung gewachsener Systemlandschaften, Filial- und Lieferkettenmanagement oder der Aufbau einer Datenplattform. Wer dort ohnehin an der Datenstrecke arbeitet, kann den Beleg gleich mit aufnehmen, statt ihn später nachzurüsten.
Angesprochen sind vom Mittelständler bis zum Konzern alle, die stationär verkaufen und Wert auf Sicherheits- und Compliance-Standards legen. Die Zielgruppe ist nicht der Einzelbetrieb, der eine schnelle Kassenlösung sucht, sondern das Unternehmen mit Projektvolumen und eigener IT-Organisation.
In der Filiale senkt der digitale Beleg den Papierverbrauch an der Kasse und macht den Bezahlmoment zu einem Datenpunkt statt zu einem Zettel. Für Vorhaben, die LHIND begleitet, etwa den Digital Twin einer Filiale oder personalisierte Empfehlungen, ist der Bon eine belastbare Quelle darüber, was tatsächlich gekauft wurde. Am Point of Sale entsteht zugleich ein Opt-in-Touchpoint für den weiteren Kontakt, DSGVO-konform und ohne die bestehende Kassen- und Systemlandschaft zu ersetzen.